Fly & Drive
FLY & DRIVE MIETWAGENTYPINFORMATIONEN
WEITERE INFORMATIONEN:

In einigen Fällen sind längere Mietzeiten auf Anfrage möglich.

Alle PKW Angebote werden nur vermittelt. Alle Angaben und Bestimmungen entsprechen dem Stand bei Erstellung des Angebotes, können sich jedoch auch ohne Vorankündigung vor allem auf Grund staatlicher Auflagen jederzeit ändern.


Fahren
Autofahren ist relativ unproblematisch und kostengünstig, da Benzin noch wesentlich billiger ist als in Europa. Die Ausschilderung ist gut und die Vermieter geben gerne spezifische Fahrhinweise, teilweise sogar in Deutsch.

(Mieter/Fahrer)
Das Mindestmietalter beträgt meistens bei Pkws 25 Jahre! Es ist absolut wichtig, dass der Fahrer bei Buchung korrekt genannt wird.

Einige Vermieter gestatten Anmietungen ab 19 Jahre. Die lokalen Zuschläge - auch für Zweitfahrer - finden Sie in der Tabelle. Zusatzfahrer müssen bei Anmietung in USA genannt werden!

Führerschein
Der nationale Führerschein ist als einziges offizielles Dokument gültig. (Der internationale Führerschein ist nur als Übersetzungshilfe zugelassen und insoweit nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein erwünscht.)
Der Führerschein der ehemaligen DDR ist nicht mehr gültig.
Für Motorräder gilt nur der uneingeschränkte Führerschein der Klasse 1.

CDW (Collision Damage Waiver) und LDW (Loss Damage Waiver)
Beide versicherungstechnischen Abkommen dienen der Schadensregulierung im Unfallbereich. Sie decken vorrangig das Risiko bei Blechschäden am Mietwagen ab - stellen aber ansonsten noch keinen Versicherungsschutz für Fahrer und Beifahrer dar.

Per staatlicher Auflage enthalten CDW / LDW eine Minimumhaftpflicht für Schäden am eigenen Mietwagen. In der Regel sind die Höchstgrenzen mit 20.000 USD festgelegt! Diese Beträge sind als Schutz für Personen- und Sachschäden nicht ausreichend. In den Staaten New York und Alaska können CDW / LDW nicht angeboten werden und der Vermieter muss selbst für Blechschäden haften. Der Mieter ist mit 100 USD (New York) und 500 USD (Alaska) selbstbeteiligt.

Es versteht sich von selbst, dass Fahrlässigkeit, Umgehung der Mietauflagen, unautorisiertes Fahren usw. die Leistungen von CDW / LDW ausschließen. Bitte lesen Sie Ihren Original-Mietvertrag aufmerksam durch!

Haftpflicht / Personenschutz
Im Gegensatz zu hiesigen Gepflogenheiten gibt es in USA und Kanada keine Versicherungspflicht. Es gilt also ein größeres Risiko durch Versicherungsleistungen abzudecken - vor allem dann, wenn man selber als Fahrer eines Mietwagens der Geschädigte ist, den ein Dritter verursacht hat - der vielleicht unterversichert war oder Fahrerflucht beging. Selbst in Europa macht so ein Vorgang versicherungstechnische Probleme - die Haftpflicht schützt nur den Schadenverursacher - und beim Mietwagen haftet man ja auch zusätzlich dem Vermieter und anderen Geschädigten gegenüber. Nur durch den Abschluss einer lokalen Zusatzversicherung kann man hier größere Schäden ausschließen. Die Termini sind je nach Vermieter verschieden.
(IEP / SLI / ALI / LIS) - aber es sind immer zusätzliche Haftpflichtversicherungen, die eine Höhe von 1 Mio. USD haben.

Die Kosten dieser Versicherungen liegen zwischen 10.99 USD - 12.99 USD pro Tag (in Texas nicht erhältlich).

UMP (Uninsured Motorist Protection) ist eine spezielle Versicherung, die für flüchtige bzw. unterversicherte Verkehrsteilnehmer haftet (Wert: max 7,99 USD).

Bei Wohnmobilen und Motorrädern ist meist von VIP die Rede, einer ähnlichen Versicherung vergleichbarer Leistung.

Zusätzlich können Sie eine Unfallversicherung und eine Diebstahlversicherung (PAI / PERSPO) abschließen. Die PAI deckt das Unfallrisiko für Fahrer und Insassen in der Regel bis maximal 30.000 USD ab. Die PEC ersetzt Verluste persönlicher Gegenstände bis maximal 2.000 USD. Diese Versicherungen kosten in Kombination ca. 7.99 USD (Inhalte und Haftungsgrenzen können je nach Vermieter variieren).

Bitte bedenken Sie, dass versicherungstechnische Termini nur annähernd übersetzungsfähig sind. Die Basismiete des Pkw mit CDW/LDW hat eher den Charakter einer stark limitierten Kaskoversicherung, während erst die Kombination mit den Versicherungen (Terminus Insurance) einen Teil- bzw. Vollkasko-Charakter erreichen kann. Sollten staatliche Regelungen CDW/ LDW-Abkommen oder Versicherungskonditionen auflösen, so behalten sich alle Vermieter ausdrücklich vor, eine Anpassung vorzunehmen bzw. zusätzliche Gebühren einzuführen und lokal zahlen zu lassen.

Bitte beachten Sie immer die Miet- und Versicherungsdokumente, die Sie vor Ort erhalten!

Auch Endabrechnungen müssen Sie genau prüfen und im Bedarfsfall sofort Einspruch einlegen! Lassen Sie sich zur Prüfung immer genügend Zeit.

Schadensfälle
Alle Anbieter geben gebührenfreie Telefonkontakte an, die im Schadensfall kontaktiert werden müssen! Bei Unfällen muss die Polizei hinzugezogen werden und ein Unfallprotokoll erstellt werden. Dies ist wichtig für die Haftungs- und Versicherungsregulierungen.

Fahrgebiete/Fahrverhalten
Die Vermieter geben die Fahrgebiete und eventuelle Fahrteinschränkungen vor. Diese Hinweise sind aus versicherungstechnischen Gründen unbedingt einzuhalten.

Ebenso sind Geschwindigkeitsbeschränkungen, gesetzliche Vorgaben (absolutes Alkoholverbot) und Auflagen (Parkverbote) zu beachten. Strafzettel müssen vom Mieter bezahlt werden. Bitte beachten Sie immer die Einschränkungen in Fällen von Fahrlässigkeit bzw. unerlaubter Benutzung.

Änderung der Mietleistung vor Ort/Zufriedenheitsgarantie
Bitte beachten Sie, dass umgewandelte Mietverträge keine Erstattung nicht genutzter Leistungen begründen, da in allen Fällen Sonderraten zur Anwendung gelangen. Die Umwandlung zu örtliche Konditionen kann Zusatzkosten verursachen.

Die meisten Vermieter geben Ihnen eine Einspruchsfrist von 24 Std. nach Anmietung um etwaige Abmachungen - auch Versicherungen - wieder rückgängig zu machen.

Durch Zuzahlung vor Ort können bessere Fahrzeugkategorien gemietet werden. Wählen Sie jedoch Ihren Pkw entsprechend Ihrer Platzwünsche vor Abreise sorgfältig aus.

Kaution/Kreditkarte
Die Kautionen werden bei Anmietung in USA und Kanada erhoben und können bis zu 500 USD betragen. Aufgestockte Versicherungsleistungen aber vor allem Kreditkarten helfen zur Deckung dieser Beträge. Kreditkarten sind daher für alle Fahrer vorgeschrieben!

Zusatzleistungen
Fahrzeuge werden vollgetankt vermietet und sollten so zurückgegeben werden. Es werden ansonsten Betankungskosten belastet. Bei Überschreitung der Mietdauer (24 Stunden Turnus) werden immer zusätzliche Gebühren fällig.

Zusammenfassung der Nebenkosten vor Ort
Lokale/staatliche Steuern für örtliche Umsätze, Zusatzversicherungen, Haftungsaufstockung, Rückführungsgebühren, Gebühren für zusätzliche Fahrer und ggf. Fahrer unter 25 J., Kindersitz sowie Nachbelastung bei Überschreiten der Mietdauer müssen vor Ort bezahlt werden.

Sonstiges
Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung gehen immer zu Lasten des Mieters.

Alle Angaben sind per Gesetz geregelt und entsprechen dem Stand bei Drucklegung, können sich jedoch ändern.

Alle Pkws, Wohnmobile und Motorräder werden von uns nur vermittelt.